„Zum notwendigen Mentalitätswechsel im deutschen Bildungswesen gehören die Filme von Reinhard Kahl."
Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung
„Ich möchte auf ein Werk hinweisen, das von Reinhard Kahl geschaffen worden ist, mit dem Titel „Treibhäuser der Zukunft - wie Schulen in Deutschland gelingen". Wir haben eben von Herrn Bueb gehört, dass er für die nächsten Jahre einen Umschwung im Bildungswesen in Deutschland erwartet. Ich glaube er hat Recht und dieses Dokument, das ich in der Hand halte, wird darin eine Rolle spielen. Es ist tatsächlich ein erschütterndes, großartiges Dokument, das zeigt, dass die Zukunft der neuen Schule in Deutschland schon begonnen hat. Wir müssen sie nicht herbeifordern, wir müssen nur auf die Beispiele hinweisen, in denen gezeigt wird, wie es gelingt. Wir müssen das Kartell des Negativredens durchbrechen."
Peter Sloterdijk am 5. Juni im "Philosophischen Quartett" im ZDF
„Wer nicht mehr glauben wollte, dass auch hierzulande Schulen Lebensorte sein können, die zum Lernen Zeit lassen, in denen Lust und Leistung, Selbstständigkeit und Zusammenarbeit kein Widerspruch sind, der wird seinen Augen kaum trauen. Zu schön, um wahr zu sein, müsste der rundum besorgte Deutsche da denken. Ist aber wahr, und zwar hier."
DIE ZEIT
„So ein Film gehört ins Fernsehen, zur besten Sendezeit."
Hamburger Abendblatt
„Das Publikum ist gerührt, wenn es Kinder sieht, die ganz offensichtlich freiwillig zur Schule gehen, die Freude daran haben, etwas fürs Leben zu lernen."
DIE WELT
„...habe nun endlich Ihren Film gesehen - und bin höchst begeistert. Wirklich ganz toll und Mut machend. Eigentlich müsste es an jeder Schule in Deutschland „Zwangsvorführungen" vor den Kollegien geben - damit niemand mehr sagen kann „wenn ich endlich Kinder mit gleichem Leistungsstand habe, kann ich endlich auch richtigen Unterricht machen"."
Claus Peter Simon, Geschäftsführender Redakteur Geo-Wissen
„Dieser Film gehört in die Kinos."
Nelson Killius, McKinsey Deutschland, Organisator des Kongresses „McKinsey bildet"
„Man möchte weinen, wenn man sieht, wie Schule lebendiger Lebens-Raum werden kann. Und was unsere Kinder immer noch versäumen."
Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx
„In der aktuellen Debatte trifft der Film offensichtlich einen Nerv: den Hunger nach positiven Vorbildern im eigenen Land."
dpa-dossier Kulturpolitik
„Mich beglücken diese Bilder von Kindern: Die Aufnahmen sind so genial wie der Kommentar des Films. Der Film kann in die Geschichte der Pädagogik eingehen."
Hartmut von Hentig, em. Professor für Pädagogik, Gründer der Laborschule Bielefeld
„Sie haben hier einen absolut wichtigen, sachlich, praktisch und wissenschaftlich hervorragend aufklärenden aber auch (jedenfalls für mich) bewegenden Film gemacht."
Prof. Dr. Wolfgang Edelstein, emeritierter Direktor, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin
„Wie ich finde haben Sie ein ausgezeichnetes Medium für die Aufklärung der Schulpraxis und der Eltern geschaffen, das wir rege einsetzen und empfehlen werden."
Prof. Dr. Manfred Prenzel, nationaler Koordinator von PISA 2003 und 2006
„Es wird nicht gejammert, kaum einer schimpft, niemand lädt die Schuld für das vermaledeite Lernen bei anderen ab. Es kommen keine Lehrer vor, die über untätige Kultusminister oder faule Schüler schimpfen. Der Grundton des Personals, das zu Wort kommt, ist ein selbstbewusster. Das ist sehr ungewöhnlich. Spaß, Respekt, Ruhe, Konzentration, Selbstbewusstsein. Und das alles ohne Unterbrechung durch dieses schreckliche Klingeln. Wo gibt es das schon an deutschen Schulen? Ist es nicht geradezu eine fest verbürgte kulturelle Tradition, dass Kinder in der Schule getrost abschalten können, weil sie genau wissen: Mit dem Leben hat das, was zwischen acht und eins in den Klassenzimmern vor sich geht, nun garantiert nichts zu tun. Aufwachen, so liefert der Hirnforscher Manfred Spitzer den Beweis, im physiologischen Sinne Erwachen, das tun die Köpfe der Kinder erst: nach dem großen Gong. Dann geht das Leben weiter."
taz, die tageszeitung
„... auch die Ausschnitte aus dem Film 'Treibhäuser der Zukunft - wie in Deutschland Schulen gelingen' lassen eigentlich nur einen Schluss zu: Raus aus diesem jahrelangen, starren Schulkorsett, das Wissensdurst, Forscherdrang und Talent mehr behindert als fördert. ... Eine wichtige Rolle spielt auch die Frage nach der Heterogenität. Schulprojekte in Deutschland haben gezeigt, dass es falsch ist, anzunehmen,, dass in homogenen Gruppen besser gelernt wird. Es ist vielmehr der Umgang mit der Verschiedenheit, der den Blickwinkel erweitert. 'Verschiedenheit ist eine Quelle von Intelligenz', so eine Aussage. Die Individualisierung ist zudem ein Schlüssel der erfolgreichen Pädagogik, so eine Hauptaussage aus dem eindrücklichen Film, der auch aufzeigt, dass die Leistung steigt, wenn sie vordergründig weniger wichtig ist."
Liechtensteiner Vaterland, 15.2.200
„Schulen sind für Reinhard Kahl 'Treibhäuser der Zukunft'. Im Idealfall. Weil es davon aber noch viel zu wenig gibt, fährt der Journalist dorthin, wo Mut, Phantasie und Lust am Lernen pädagogische Bildungsblüten treibt. Er filmt Beispiele von gelungener Schule, bekommt dafür renommierte Preise - und düngt damit den Boden für das Wachstum schulischer Alternativen."
Kieler Nachrichten, 17.2.2007
P.S.-die linke Zürcher Zeitung, 02.07.09
Gasthäuser des Lernens
Ein neuer Film von Reinhard Kahl stellt Schulen und Kindergärten vor, an denen altersdurchmischt
gelernt wird. Spielen und Lernen werden dort nicht mehr als Gegensätze gedacht. Von Susi Oser
18.07.11
MDR-Figaro, 12.04.12
Reinhard Kahl: Der dritte Pädagoge , 45 Minuten Film, Archiv der Zukunft
Wer noch mehr Bilder braucht , der sieht im Film von Reinhard Kahl wie Kinder, schon die Kleinsten in den Kitas, forschen, entdecken, wahrnehmen, - sich wohlfühlen. Eine anregungsreiche Umgebung ist Voraussetzung - und gibt auch schon den Kleinsten Entscheidungsfreiraum: laufen sie die Treppe hoch, oder die schiefe Ebene, über Stein oder Holz, Kiesel oder festen Boden?
Der Zuschauer erlebt vollkommen ungewöhnliche Lernorte, für die die Bezeichnung Schule gar nicht mehr passen will: ein Parkhaus mitten in der Stadt, nie als solches genutzt - nun ist eine Schule dort im öffentlichen Raum, einsehbar, etwas Besonderes - Erlebnispädagogik. Die Schülerinnen und Schüler werden zu Gestaltern ihrer Umgebung und damit ihrer eigenen Lernprozesse. Es gibt Häuser des Lernens und Lern-Dörfer, Marktplätze in den Schulen, eine Vielfalt von Lernlandschaften und damit verbunden viele neue Begriffe, die von einer neuen Sinnnlichkeit des Lernens künden.
Der Dritte Pädagoge ein Film von Reinhard Kahl